Rundgang Teil 5

Altar

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Im einzelnen bedeuten die 4 reich ornamentierten Säulen links und rechts vor der Kanzel die 4 Gebote gegenüber Gott, die Pflichten der pietas.
 
Es sind 4, weil die 4 Evangelien das Doppelgebot der Liebe, das die Säulen darstellen, gleich betonen. Es ist die Zusammenfassung von Gesetz und Propheten und damit der Sinn des Alten Testaments: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzem Gemüte und aus allen deinen Kräften . . . und deinen Nächsten wie dich selber !" Die anderen sechs Säulen symbolisieren die Pflichten gegenüber den Mitmenschen.

 
Hinter den schweren Messingtüren links von der Kanzel befindet sich die kleine, schmucke Taufkapelle. Sie bietet Platz für 25 bis 30 Personen und wird für Taufen und Trauungen gerne in Anspruch genommen. Der große Taufstein ist aus einem einzigen Marmorblock (vert des alpes) geschaffen. 

Taufbecken 

 

Auf der anderen Seite der Kanzel, ebenfalls hinter zwei Messingtüren, befindet sich die würdige Sakristei, mit den Bildern der ehemaligen Pfarrer der Christuskirche.
 
Auf diesem Unterbau des heiligen Willens Gottes nun erhebt sich die Christusoffenbarung, die in dem Leiden und Tod des Erlösers zum Heile der Welt gipfelt. Die Kreuzigungsgruppe des Bildhauers Hoffarth, Berlin, ist der Mittelpunkt der Kirche. Einsam im hohen Raume hängt Christus am Kreuze. Diese steinerne Predigt zeigt, wozu die unerlöste Menschheit fähig ist und wozu Gott fähig ist, der zugleich unerbittlich richtet, aber auch rettet.
Nur die Mutterliebe und die Dankbarkeit haben den Herrn nicht verlassen. Das Kreuz ist ja nicht das Ende der Erlösung, sondern die Auferstehung und das ewige Leben ist es. So wölbt sich über der Passion das Auferstehungsgemälde Schinnerers, des späteren Präsidenten der Münchener Kunstakademie.

 

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