Förderkreis Pfarrvikariat

Erzengel

Als 1998 durch den Weggang von Pfarrer Oelschlegel das zweite Pfarramt wegfiel und sich damit die Gemeinde unmittelbar von den Veränderungen durch ein schmerzhaftes Kostensparprogramm betroffen sah, wurde in einer spontan einberufenen Gemeindeversammlung unter großer engagierter Beteiligung und Diskussion mit Dekan Eitenmüller die Einrichtung eines Pfarrvikariats für mindestens drei Jahre beschlossen, was die Zusicherung einer hälftigen Finanzierungsbeteiligung durch die Gemeinde notwendig machte. Dazu beriefen beide Ältestenkreise einen Ausschuss, dem Pfarrer Dr. Meyer, Dr. Karl Schneider, die Ältesten Klaus Altenheimer, Heinz-Günter Kämpgen, Jürgen Seitz und Dr. Michael Wegner angehörten und der, erweitert um Elisabeth Gabrisch und Karlheinz Trumpp, nunmehr schon ein Dutzend Jahre für das erfolgreiche Projekt arbeitet. 

Seither erlebt die Gemeinde schon ihr sechstes Pfarrvikariat und hat nahezu 250.000 Euro für dieses segensreiche Werk aufgebracht. In jeder Periode wurden individuelle Orientierungen und Begabungen sichtbar und der Vielgestaltigkeit, aber auch der Herausforderung einer großstädtischen Predigtkirche dienlich gemacht. Philipp Beyhl, Gerrit Hohage und Kim Apel vollendeten hier ihre Doktorarbeit und sind heute geschätzte Gemeindepfarrer in der Bayerischen, Badischen und Württembergischen Landeskirche. Anne Ressel arbeitet an der benachbarten Citygemeinde Hafen-Konkordien und ist gleichzeitig Diakoniepfarrerin, Susanne Kobler-von Komorowski Pfarrerin an der Johanniskirche. Sie alle werten ihre Zeit an der Christuskirche wie einen Meisterkurs. 

Zunächst sorgte sich der Ausschuss unter seinem Vorsitzenden Dr. Karl Schneider, ob die Gemeinde die geforderten Beiträge auch aufbringen könne. Doch es zeigte sich eine überraschend große Bereitschaft, für diesen Dienst Gaben beizusteuern. Das Echo auf einen Spendenaufruf zu Weihnachten war ermutigend und festigte die Gewissheit, dass die Christusgemeinde diese Aufgabe für notwendig erkannt hatte, und bis heute hat sich daran nichts geändert. 

Zu danken ist auch dem Personalreferat im Oberkirchenrat für die sorgfältige Auswahl unserer Vikare und Vikarinnen.

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